Bambini auf ihrem Weg in den Verein (5)

 

Teil 5 der Reihe "Willkommen beim Fußball"

 

Ein Kind, das mit offenen Armen im Verein empfangen, das einen offenen Zugang zum Fußball vorfindet, dem Freude an der Bewegung und am Spiel mit dem Ball vermittelt wird, dem kann ein perfekter Start ins Fußballer/innen-Leben attestiert werden. Mit einem positiven Gefühl eine Sportart erlernen, was gibt es Schöneres? Das Positive setzt sich im Gehirn fest, man erinnert sich gerne daran zurück und so entsteht unbewusst eine Art „Fußball-Virus“, der einen nicht krank, sondern möglichst gesund macht bzw. erhält. Etwas, was einen immer wieder, vielleicht sogar ein Leben lang antreibt, Fußball zu spielen oder zumindest Sport zu treiben. Wissenschaftlich gibt es zwar keine Beweise dafür, dass dem so ist bzw. so sein wird, aber darauf vertrauen darf man als Verein trotzdem. „Im Lauf einer Fußballkarriere nimmt man mehr und mehr den „Stall“- sprich Kabinengeruch auf und kommt davon (hoffentlich) nie mehr los“, bestätigt Helmut Ebermann, im Verbandsjugendausschuss für Kinderfußball zuständig.

 

Ganz mitentscheidend sind dafür die ersten Monate und Jahre in einem Verein. Wann der Spaßfaktor und das Umfeld stimmen, dann ist das ein guter Nährboden für die Zukunft. „Zukunftssicherung über eigens betriebene Jugendarbeit, ist etwas, was Vereine antreibt“, stellt Ebermann fest. „Vereine ohne Jugend, sind Vereine ohne Zukunft“, dieser Satz gelte auch heute noch unverändert.

 

Das Dauerprojekt „Zukunft“ setzt sich für manchen Verein mit der Meldung seiner neu gewonnen Fußballer/innen (Jg. 2011 und jünger) für den 1. Bambini-Spieltag fort. Am 23./24. bzw. 30.09.2017 heißt es für sie „Willkommen beim Fußball“. Wo in den 16 wfv-Bezirken wann gespielt wird, finden Sie hier.

 

Einige Bezirke richten im Vorfeld Bambini-Staffeltage aus, um das Wichtigste für die bevorstehenden Spieltage zu besprechen. Eine Einladung dazu erfolgt seitens des Bezirks.